Kanu- und Skigesellschaft 1921 e.V.
Mainz-Mombach


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Berichte


Regatta Kaiserslautern

Am 09.09.2005 machten sich 17 Sportler und Betreuer auf den Weg zu unserer letzten Regatta für die Saison 2005 nach Kaiserslautern.
Leider konnten nicht alle gemeinsam hinfahren, da einige noch Schule, Training oder etwas anderes zu erledigen hatten. So fuhr freitags um 16:00 Uhr schon mal der größte Teil der Gruppe los, der Rest folgte erst spät abends.
Leider schaffte es auch die erste Gruppe nicht vollständig das Ziel zu erreichen, da der wohl wichtigste Bestandteil unseres Abendessens verschlafen hatte und noch im schönen Mombach im Kühlschrank schlummerte. Und ohne Schnitzel schmecken Schnitzelbrötchen halt etwas fad. Also, wurden Michael Gerbig und Felix Erben mit samt dem Anhänger auf einer Raststätte ausgesetzt und Timo und Claudia fuhren zurück, um die Schnitzel zu wecken.
In der Zwischenzeit erreichten die anderen das Freibad „Gelterswoog“. Dort angekommen, entluden wir den Bootshänger und bauten schon einmal das Mannschaftszelt und die privaten Zelte derer auf, die erst im Dunkeln ankommen würden. Als wir damit fertig waren, merkten wir so langsam das der Bauch knurrte. Tja, aber ohne Schnitzel kein Auto mit Timo und Claudia und ohne diese kein Autoanhänger mit Lebensmitteln. Nun blieb uns nichts anderes übrig als zu warten…

Dann endlich kam Timo mit dem W.H. Müller Bus und das Essen konnte zubereitet werden.

Es hat allen gut geschmeckt, denn von den Schnitzeln blieb nichts mehr übrig. Unser Nachwuchs durfte dann auch gleich mal zeigen, wie gut sie spülen konnten. Dabei hatten sie noch Glück, denn bei diesem Essen wurde sehr wenig Geschirr benutzt. Dafür hatten sie auch Unterstützung von unserem Jugendsprecher.







Gegen 22:00 Uhr kamen dann auch die letzten der Gruppe in Kaiserslautern an. Den Abend ließen wir mit Kartenspielen und lustigen Gesprächen ausklingen.

Am nächsten Morgen fing dann das Regattaleben an. Claudia, Felix Krämer und ich besuchten die Obleutesitzung. Diesmal verlief alles erstaunlich reibungslos – dennoch hatte ich wieder sehr viel zu schreiben. Claudia war immer entsetzt, wenn bei Ihren Rennen keine gestrichen wurden, sondern sogar neue Starterinnen zum Feld hinzukamen.

Dann fingen die ersten Rennen an. Die von Jahr zu Jahr größer werdenden Abstände zu den besten der verschiedenen Altersklassen waren vorhersehbar, da wir uns diese Saison mehr auf Wildwassertraining und Nachwuchstraining konzentriert hatten. Dennoch gab es einige Rennen mit denen man mehr als zufrieden sein konnte, auch wenn keine Medaillen dabei errungen wurden. Unser Nachwuchs schlug sich auch tapfer. Für Christian Helker war es sein erstes Rennen überhaupt. Er ging im K4 mit seinen Vereinskameraden an den Start. Fabian Koch zeigte ein sehr ordentliches Rennen im K1 und Benjamin Reichert mit Frederic Hirschmüller machten ebenfalls eine gute Figur im K2. Nach ihrem Lauf verkündeten sie uns lautstark, dass sie nicht ein einziges Mal hätten auflegen müssen.
Ich kann nur sagen: Weiter so!

Zum Schluss des Wettkampftages kamen dann die berühmten Barbarossa-Rennen, bei denen diesmal bis zu 36 Personen pro Rennen an den Start gingen. Das Startsignal wurde von Nicole Reinhard, unserer Weltmeisterin im K1 vom WSV Lampertheim gegeben.

Als Abendessen gab es dann Gulaschsuppe und Chili Con Carne – was dem ein oder anderen Zelt- / Wohnwagenbewohner zum Verhängnis wurde. Denn: „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“. Spätestens seit diesem Abend wissen wir das alle.

Am nächsten Tag hatten wir morgens gegen 9:00 Uhr zwei Rennen und dann eine Pause bis ca. halb zwei. Um die Zeit rum zu bekommen, gingen wir Minigolf spielen.
Ich war in der Gruppe mit drei von unseren Jüngsten und diese zeigten uns dann mal wie man das so macht. Frederic hat sogar gewonnen, wenn ich mich nicht irre – ich musste schon etwas früher wieder zurückgehen, da das Startgeld bezahlt werden musste.

Bis hierhin war die Regatta wirklich nett und wir hatten viel Spass.







Aber dann kam das große Unwetter! Es schüttete aus Kübeln!!!
Somit wurden alle unsere Sportler klatschnass – und das schon vor ihrem Rennen.

Nachmittags hatten wir dann auch mal einen Endlauf in dem Boote von unserem Verein am Start waren. Mark Denny zeigte ein gutes Rennen, was ganz knapp zu Gunsten des anderen Fahrers ausging – so verpassten wir wieder knapp eine Medaille.

Während unsere beiden letzten Rennen anstanden, packte der Rest gemeinsam alles zusammen, so dass wir gleich danach losfahren konnten. Leider kam zu dem Regen nun auch Donner hinzu, weshalb die restlichen Rennen vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.
Da sich das Wetter innerhalb der nächsten halben Stunde nicht zu ändern schien, meldeten wir unser letztes Rennen ab und machten uns auf den Heimweg. Es regnete fast die ganze Fahrt und wir waren alle froh, dass wir endlich im Trockenen saßen.
Im KSG angekommen fielen wir von einem Extrem ins andere: erst das Unwetter und jetzt SCHNAKEN!!! Mit Autan bewaffnet und hochgeschnürter Kleidung bis unter die Nase versuchten wir in Windeseile alles wieder an Ort und Stelle zu verstauen und das große Mannschaftszelt in der Bootshalle zum trocknen aufzustellen.

Müde und zerstochen machte sich jeder auf den Heimweg.

Insgesamt wieder eine lustige Regatta bei der wir wieder dazu gelernt haben.
Fazit: Gute Planung und Organisation ist alles!!!

Zum Schluss noch ein großes DANKE an Frank Wiesner, der uns den Hänger hinzog und auch extra wieder nach Kaiserslautern kam, um ihn wieder zurück zu ziehen.

Außerdem fand ich es toll, dass Selingers, Frau Hirschmüller, Frau Reichert und Familie Koch auch mit dabei waren. (Übrigens danke für die Kuchen!!!)

Apropos Kuchen - danke Oma für die legendären Zuckerweck - sie sind alle gegessen worden!
Du bist die Beste!!!


Gesa Veith



PS: Diesmal gab es nicht so viele Fotos, da vieles auf Video festgehalten wurde:




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